Dieter E. Gellermann

PR-Berater, Journalist (DJV), professioneller Textbegleiter
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Vor dem Schreiben Gehirn einschalten

Dieter Gellermann | 30. April 2011

Gerade habe ich in der Texterfibel von Stefan Gottschling (www.textakademie.de) eine gute Zusammenstellung dessen gelesen, was man alles beachten muss, bevor man die erste Zeile eines unternehmerischen Textes hinschreibt. Gottschling nennt vier Hauptfaktoren, die dabei beachtet werden müssen. Ich gebe sie mit meinen eigenen Worten wieder.

Ziel: Welche Reaktionen möchten Sie mit Ihrem Text auslösen? Dies können unterschiedliche sein, je nachdem, wie Sie “verkaufen” möchten. Wollen Sie direkt verkaufen, Leute in Ihr Ladengeschäft locken, sie nur informieren, um Ihr Image zu verbessern oder dadurch einfach bekannter zu werden? Wenn Sie Ihr Ziel definiert haben, wird auch klarer, wie Sie Ihren Text aufbauen müssen.

Medium: Unsere Zeit mit Internet und Newslettern, sozialen Netzwerken und Business-Foren eröffnet uns viel mehr Möglichkeiten, Texte zu streuen als in den Jahrzehnten davor. Aber vergessen Sie dabei nicht die heute eher antiquierteren Möglichkeiten des Handzettels, des gedruckten Kataloges, des Mailings, des Flyers, des Plakates, der Zeitungsanzeige oder eines PR-Textes in einer Fach- oder Publikumszeitschrift. Bei jedem Medium ist nicht nur das Trägerformat und seine Technologie interessant, sondern auch der Umfang, auf den man sich beschränken muss, wenn man sicherstellen möchte, dass die Texte gelesen werden. Ihr Text muss sich vom Stil her dem Medium anpassen.

Zielgruppe: Keinen Text werden Sie für alle Leser verfassen können, dazu ist die Leserschaft zu heterogen. Versuchen Sie, Ihre Zielgruppe so einzugrenzen, dass Sie diese auch bestens erreichen. Experten werden mit einer anderen Sprache angesprochen als reine Konsumenten Ihrer Produkte oder Dienstleistungen. Führen Sie Ihre Leser durch die richtige Sprachwahl direkt zu Ihren Angeboten und vermeiden Sie, dass sie vorher aussteigen, das Lesen sein lassen, weil die Texte sie nicht ansprechen. Ein Textbegleiter kann die potentiellen Kunden da abholen, wo sie stehen, – auch und gerade wenn die Waren erklärungsbedürftig sind. Sprechen Sie Ihre Zielgruppe mit Hilfe eines Text-Experten punktgenau an. Der Kosten-Nutzen-Effekt liegt auf der Hand.

Botschaft: Letztlich muss Ihr Schreiben auch einen Sinn haben, einen Informationswert. Vielfach sieht man bei Metzgern oder Kosmetikerinnen Angebotslisten in Form von Aufzählungen. Bei allgemein bekannten Angeboten funktioniert das schon. Besser ist in jedem Fall ein Text aus vollständigen Sätzen, die die richtige Tonalität verwenden und die wesentliche Vorteile herausstellen, die ein Kunde nur bei Ihnen findet.
In der Praxis kennen viele meiner Kunden ihre Marktvorteile zum Zeitpunkt des Erstgespräches noch gar nicht. Teil meines Aufgabenspektrums ist es deshalb, diese Alleinstellungsmerkmale und andere Besonderheiten eines Unternehmens bei der Vorbereitung meiner Tätigkeit herauszuarbeiten.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der professionellen Hilfe bei Ihren Unternehmenstexten.

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Botschaft, Image, Informationswert, Medium, Sprachwahl, Stil, Text, Ziel, Zielgruppe
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Das geht beim Texten gar nicht

Dieter Gellermann | 21. Oktober 2010

Kommen Sie gleich zur Sache. Jedes Herumreden kostet die Zeit Ihrer Leser.

Wenn Sie ständig Selbstverständliches betonen, verliert Ihr Leser seine Aufmerksamkeit und verlässt Ihren Text schneller als Sie es vermuten.

Was sind die harten Fakten Ihrer Produkte oder Dienstleistungen? Nennen Sie die zuerst.
Wenn es um das Einhalten von Normen geht, dann sind viele gewiss selbstverständlich, wie dass ein Auto vier Räder hat. Erwähnen Sie die Zahl der Räder nur, wenn sie abweicht.

Gehen Sie fair mit Kritik und Kritikern um. Unfreundlichkeit spricht sich mindestens zehnmal so viel herum wie ausgesprochen freundliche Reaktionen.

Superlative gehen gar nicht. Das schönste, der größte, das beste, – wie wirkt das auf Sie? – Nicht gerade seriös. – Auch das Schlechtmachen der Wettbewerber wird auf den neutralen Leser unangenehm und er wird Abstand zu Ihrem Unternehmen nehmen oder zumindest eine überkritische Haltung.

Wecken Sie beim Leser auch keine falschen Hoffnungen, z.B. welche Ersparnis mit einer Ware verbunden sein kann. Kann er diese Zusicherung nicht nachvollziehen, wird er nicht zur Verbesserung Ihres Rufes beitragen.

Seien Sie ehrlich, bescheiben Sie, was Sie tatsächlich leisten, damit Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung wettbewerbsfähig ist und bleibt. Ihre Beschreibungen müssen nachvollziehbar sein, auch für Laien. Wenn Sie in Ihrem Berufsumfeld glaubwürdiger sind als Ihre Wettbewerber dürfen Sie auch etwas teurer sein.

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Aufmerksamkeit, ehrlich, fair, glaubwürdig, Herumreden, Laien, Leser, Normen, Schlechtmachen, Selbstverständliches, Superlativ, Text, Wettbewerber, Zeit
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Wie vermeidet man Rechtschreibfehler?

Dieter Gellermann | 20. August 2010

Wie kann man sich sicher sein, dass die selbst verfassten Texte korrekt sind? Erzähle ich hier etwas, was Ihnen selbstverständlich ist? Wenn dem so wäre, dann müssten ja alle Texte, die mir auf den Schreibtisch kommen oder auf dem Bildschirm erscheinen von der Rechtschreibung her perfekt sein. Sind sie aber nicht. Warum?

Viele der Autoren lesen ihre Texte nach dem Schreiben nicht noch einmal zur Kontrolle durch. Oder, wenn sie sie durchlesen, dann überlesen sie Fehler, weil sie keine Irrtümer vermuten. Wenn Leute zum Texten eine Textverarbeitungssoftware benutzen, dann schalten sie die Rechtschreibkontrolle nicht ein. Diese findet zwar nicht alle Fehler, aber viele der gröbsten Schnitzer wie etwa Buchstaben-Auslassungen werden gefunden und können ausgemerzt werden.

Bei Zweifelsfällen sollte man auch mal ein Buch zur Hand nehmen, beispielsweise den Duden. Die aktuelle Ausgabe des Rechtschreib-Dudens ist nicht nur eine Auflistung von Wörtern, er gibt auch nähere Auskunft über sie, was ein Begriff oder eine Abkürzung bedeutet. Auch erfährt man, welche Schreibweisen nach alter oder neuer Rechtschreibung verwendet werden dürfen.

Häufig falsch geschriebene Wörter findet man auf einigen Websites wie etwa auf www.schreibfehler.info. Auf die richtige Adresse (nicht Addresse) kommt es an, der falsch geschriebene Silvester (nicht Sylvester) macht mich agressiv (und nicht etwa aggressiv).

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Fehler, Kontrolle, Lesen, Rechtschreibung, Text
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Klare Texte überzeugen Kunden

Dieter Gellermann | 24. Juni 2010

Auf dieser Seite erfahren Sie stets aktuell, warum treffende Texte gut für Ihr Geschäft sind.
Texte, die treffen, sind in aller Regel keine langen Texte. Ich empfehle gerne das Kürzen.
Oft stoße ich auf Texte, die zu viel Fachsprache benutzen. Mit diesen erreichen Sie nur Fachleute, doch Ihr möglicher Kundenkreis beschränkt sich gewiss nicht nur auf Experten.
Lassen Sie sich deshalb von einem professionellen Textbegleiter beraten, hier auf dieser Seite oder persönlich.

Dieter Gellermann

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Fachsprache, Text, Textbegleiter, treffend, verständlich

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