Dieter E. Gellermann

PR-Berater, Journalist (DJV), professioneller Textbegleiter
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Ist Ihre Website bloß ein Schaufenster?

Dieter Gellermann | 31. Januar 2012

Wenn ich mir Firmenwebseiten anschaue, dann fällt mir nicht nur auf, dass viele völlig unverständlich getextet sind. Ein für mich schnell ersichtlicher Unterschied von Webauftritten ist, dass manche reine Firmenschaufenster sind. Da wird formuliert wie für das interne “Schwarze Brett”. Diesen Verantwortlichen ist ziemlich egal, was mitlesende Kunden verstehen oder interessiert.

Aus meiner täglichen Übung heraus weiß ich, dass man Kunden wie Zufallsleser direkt ansprechen muss. Dafür gibt es manche Tricks. Einen verrate ich hier, weil ich ihn auf von mir getexteten oder überarbeiteten Seiten schon oft angewandt habe. Es zahlt sich für die Akzeptanz beim Leser aus, wenn man mit ihm in einen kurzen Dialog tritt. Zu dem Firmenhintergrund lasse ich mir drei Fragen einfallen, wie sie wohl die meisten Interessenten oder noch nicht so gut informierte Kunden stellen würden. Ebenso  kurz und klar folgen die Antworten.

Drei Fragen und drei Antworten müssen ausreichen. Eine solch überschaubare Menge von Text ist auch gut zu lesen. Da steigt keiner schnell aus wie bei den häufigen Endlos-Erklärungen, die wohl jeder von uns kennt. Wenn Sie dann die Antworten noch etwas einrücken und so von den Fragen absetzen, haben Sie ihren Text noch etwas übersichtlicher gestaltet. Sie sparen sich hier auch Regieanweisungen wie “Kundenfrage: ….” oder “Antwort des Unternehmens XY: ….” Schön knapp gehalten kapiert jeder Leser schnell, wem welcher Part in den Mund gelegt wurde.

Mit drei Fragen und drei Antworten auskommen, wie soll das gehen? Natürlich kann man mit so knappen Mitteln nicht ganze komplexe Firmen bis in die kleinste Verästelung beschreiben. Dafür sind dann, – wenn nötig, – Unterseiten möglich. Aber die Hauptaspekte eines Unternehmens sind schon in drei Punkte zu packen. Das können erstens Leitbild und Motto des Unternehmens sein, zweitens aktuelle Ziele und drittens die Aspekte Nachhaltigkeit, Ökologie und Mitarbeiter, Bildung wie Wissenserweiterung sein. Mehr nicht.

Wenn Sie mir jetzt nicht glauben, nehmen Sie Ihr eigenes Unternehmen zum Maß-Stab oder ein bekanntes anderes. Sie werden sehen: Die Beschränkung auf drei Fragen und drei Antworten hat etwas, auch wenn man viel, viel Text in die Tonne treten muss.

 

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Akzeptanz, Antworten, Bildung, Fragen, Homepage, Kunde, Leitbild, Nachhaltigkeit, Schaufenster, Webseite, Website
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Online- und Print-Redaktion unterscheiden sich

Dieter Gellermann | 24. Juli 2010

Nicht jeder Journalist, der bisher ein Print-Objekt zu verantworten hatte, ist auch geeignet als Online-Redakteur zu arbeiten. Warum das so ist, bitte ich folgendem Zitat zu entnehmen, das ich dieser Tage fand:

“Klassische Redakteure sind schnell überfordert, wenn sie für das Netz schreiben und dann Antworten bekommen, die auch mal rüpelhaft sind. Es ist einfacher, Menschen, die bereits damit gearbeitet haben, bei uns einzubinden, als klassische Redakteure an den Umgang im Netz zu gewöhnen.” – Christian Lindner, Chefredakteur der “Rhein-Zeitung”, erklärt, warum er zwei von zehn Volontariaten an Blogger vergeben will.

Sicher gibt es noch mehr Unterschiede, z.B. die Häufigkeit von Artikel-Veröffentlichungen im Internet im Gegensatz zu Beiträgen in Zeitungen und Zeitschriften oder die Zeit, die einem bleibt von der Idee bis zur Veröffentlichung im Netz oder die Länge der Beiträge, die Art ihres Aufbaus und nichtzuletzt die geringe Zeitspanne, bis erste Leser sich mit Kommentaren melden. Und diese Antworten können auch mal unangemessen sein.

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Online-Redaktion
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Antworten, Aufbau, Kommentar, Online-Redaktion, Unterschiede, Veröffentlichung, Zeitspanne
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