<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Dieter E. Gellermann &#187; Allgemein</title>
	<atom:link href="http://www.d-e-g.de/category/allgemein/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.d-e-g.de</link>
	<description>PR-Berater, Journalist (DJV), professioneller Textbegleiter</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 21:29:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Wenn Gänsefüßchen stören</title>
		<link>http://www.d-e-g.de/2012/01/31/wenn-gansefusschen-storen/</link>
		<comments>http://www.d-e-g.de/2012/01/31/wenn-gansefusschen-storen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 21:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Gellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausführungszeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Gänsefüßchen]]></category>
		<category><![CDATA[Satzzeichen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-e-g.de/?p=638</guid>
		<description><![CDATA[Bitte schauen Sie mein Video dazu an http://tinyurl.com/85alrpc]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte schauen Sie mein Video dazu an</p>
<p><a href="http://tinyurl.com/85alrpc"><strong>http://tinyurl.com/85alrpc</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-e-g.de/2012/01/31/wenn-gansefusschen-storen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unter den bildhaften Begriffen sind Tierbilder spitze</title>
		<link>http://www.d-e-g.de/2012/01/31/unter-den-bildhaften-begriffen-sind-tierbilder-spitze/</link>
		<comments>http://www.d-e-g.de/2012/01/31/unter-den-bildhaften-begriffen-sind-tierbilder-spitze/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Gellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbild]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Übertreibung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-e-g.de/?p=632</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Der Drache erweist sich als Blindschleiche&#8221;. Das war ein Sprachbild vor einem knappen Jahr im Sportteil einer Tageszeitung. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie oft in dieser Hinsicht Wesen aus der Zoologie verwendet werden? Ich selbst zitiere gerne die &#8220;Schnecke auf Mondreise&#8221;, die ich schon mal vor über vierzig Jahren losgeschickt habe. Jedes Tier hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Drache erweist sich als Blindschleiche&#8221;. Das war ein Sprachbild vor einem knappen Jahr im Sportteil einer Tageszeitung. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie oft in dieser Hinsicht Wesen aus der Zoologie verwendet werden? Ich selbst zitiere gerne die &#8220;Schnecke auf Mondreise&#8221;, die ich schon mal vor über vierzig Jahren losgeschickt habe.</p>
<p>Jedes Tier hat seinen Charakter. Fällt ein Gattungsname, kann jeder gleich einige charakteristische Eigenschaften benennen. Ein Reh ist kein Fuchs, eine Antilope ist keine Raupe und ein Bulle ist kein Bär. In der nächsten Stufe ergänzt man ein Adjektiv und man erhält beispielsweise das sanfte Schaf, den schnaubenden Stier, die listige Schlange, das genügsame Krokodil oder die diebische Elster.</p>
<p>Auf der nächsten Stufe wird noch etwas übertrieben, wie schon bei der Schnecke am Anfang. Da wird dem Bär der Honig aus der Höhle gestohlen. Viele Hasen sind des Hundes Tod. Der Storch dreht einen Looping. Der Zitronenfalter betrachtet verliebt schön drapierte Servietten. Und wie ist das mit dem Hamster, der bohnert? Kennen Sie auch den Spruch: &#8220;Ich glaub&#8217;, mein Schwein pfeift!&#8221;?</p>
<p>Vor einem aber sollten Sie sich hüten: Die Übertreibung so zu überdehnen, dass das Sprachbild dann gar nicht mehr passt. Beispiele dafür: Wenn Eulen nach Köln getragen werden oder Schmetterlinge einen Schmetterball schlagen. Nicht abnehmen würde ich Ihnen auch, wenn Sie formulieren würden &#8220;Der Maulwurf überzeugt durch seine Intelligenz&#8221; oder &#8220;Nachts sind alle Katzen blind&#8221; oder gar &#8220;Ein stolzer Hahn isst stets vegan.&#8221; Da wäre das Pferd mit der falschen Trense aufgezäumt. Sie merken, diese fast utopischen Bilder machen auch dem Autoren Spaß. Sie nützen Ihnen und Ihren Lesern aber nichts, wenn Sie Ernsthaftes vermitteln möchten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-e-g.de/2012/01/31/unter-den-bildhaften-begriffen-sind-tierbilder-spitze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ist Ihre Website bloß ein Schaufenster?</title>
		<link>http://www.d-e-g.de/2012/01/31/ist-ihre-website-blos-ein-schaufenster/</link>
		<comments>http://www.d-e-g.de/2012/01/31/ist-ihre-website-blos-ein-schaufenster/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 19:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Gellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
		<category><![CDATA[Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Leitbild]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schaufenster]]></category>
		<category><![CDATA[Webseite]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-e-g.de/?p=630</guid>
		<description><![CDATA[Wenn ich mir Firmenwebseiten anschaue, dann fällt mir nicht nur auf, dass viele völlig unverständlich getextet sind. Ein für mich schnell ersichtlicher Unterschied von Webauftritten ist, dass manche reine Firmenschaufenster sind. Da wird formuliert wie für das interne &#8220;Schwarze Brett&#8221;. Diesen Verantwortlichen ist ziemlich egal, was mitlesende Kunden verstehen oder interessiert. Aus meiner täglichen Übung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir Firmenwebseiten anschaue, dann fällt mir nicht nur auf, dass viele völlig unverständlich getextet sind. Ein für mich schnell ersichtlicher Unterschied von Webauftritten ist, dass manche reine Firmenschaufenster sind. Da wird formuliert wie für das interne &#8220;Schwarze Brett&#8221;. Diesen Verantwortlichen ist ziemlich egal, was mitlesende Kunden verstehen oder interessiert.</p>
<p>Aus meiner täglichen Übung heraus weiß ich, dass man Kunden wie Zufallsleser direkt ansprechen muss. Dafür gibt es manche Tricks. Einen verrate ich hier, weil ich ihn auf von mir getexteten oder überarbeiteten Seiten schon oft angewandt habe. Es zahlt sich für die Akzeptanz beim Leser aus, wenn man mit ihm in einen kurzen Dialog tritt. Zu dem Firmenhintergrund lasse ich mir drei Fragen einfallen, wie sie wohl die meisten Interessenten oder noch nicht so gut informierte Kunden stellen würden. Ebenso  kurz und klar folgen die Antworten.</p>
<p>Drei Fragen und drei Antworten müssen ausreichen. Eine solch überschaubare Menge von Text ist auch gut zu lesen. Da steigt keiner schnell aus wie bei den häufigen Endlos-Erklärungen, die wohl jeder von uns kennt. Wenn Sie dann die Antworten noch etwas einrücken und so von den Fragen absetzen, haben Sie ihren Text noch etwas übersichtlicher gestaltet. Sie sparen sich hier auch Regieanweisungen wie &#8220;Kundenfrage: &#8230;.&#8221; oder &#8220;Antwort des Unternehmens XY: &#8230;.&#8221; Schön knapp gehalten kapiert jeder Leser schnell, wem welcher Part in den Mund gelegt wurde.</p>
<p>Mit drei Fragen und drei Antworten auskommen, wie soll das gehen? Natürlich kann man mit so knappen Mitteln nicht ganze komplexe Firmen bis in die kleinste Verästelung beschreiben. Dafür sind dann, &#8211; wenn nötig, &#8211; Unterseiten möglich. Aber die Hauptaspekte eines Unternehmens sind schon in drei Punkte zu packen. Das können erstens Leitbild und Motto des Unternehmens sein, zweitens aktuelle Ziele und drittens die Aspekte Nachhaltigkeit, Ökologie und Mitarbeiter, Bildung wie Wissenserweiterung sein. Mehr nicht.</p>
<p>Wenn Sie mir jetzt nicht glauben, nehmen Sie Ihr eigenes Unternehmen zum Maß-Stab oder ein bekanntes anderes. Sie werden sehen: Die Beschränkung auf drei Fragen und drei Antworten hat etwas, auch wenn man viel, viel Text in die Tonne treten muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-e-g.de/2012/01/31/ist-ihre-website-blos-ein-schaufenster/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wörter gebrauchen oder viele Worte machen</title>
		<link>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/worter-gebrauchen-oder-viele-worte-machen/</link>
		<comments>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/worter-gebrauchen-oder-viele-worte-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 11:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Gellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auffälliges]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Wörter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-e-g.de/?p=587</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Wort&#8221; hat zwei verschiedene Pluralformen: &#8220;Worte&#8221; und &#8220;Wörter&#8221;. Beide Formen können fast immer alternativ verwendet werden. Ein einem abgeschlossenen Text sollte man sich aber für eine einheitliche Form entscheiden. Aber ein paar Unterschiede zwischen den Pluralformen gibt es dennoch, wo die jeweils andere Form unpassend ist: &#8220;Worte&#8221; wird benutzt für Äußerungen und Erklärungen wie bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.d-e-g.de/Wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Bild03_MG_2670-Ausschnitt.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-591" title="Bild03_MG_2670-Ausschnitt" src="http://www.d-e-g.de/Wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Bild03_MG_2670-Ausschnitt-636x1024.jpg" alt="" width="382" height="614" /></a>&#8220;Wort&#8221; hat zwei verschiedene Pluralformen: &#8220;Worte&#8221; und &#8220;Wörter&#8221;. Beide Formen können fast immer alternativ verwendet werden. Ein einem abgeschlossenen Text sollte man sich aber für eine einheitliche Form entscheiden.</p>
<p>Aber ein paar Unterschiede zwischen den Pluralformen gibt es dennoch,<br />
wo die jeweils andere Form unpassend ist:</p>
<p>&#8220;Worte&#8221; wird benutzt für Äußerungen und Erklärungen wie bei &#8220;Begrüßungsworten&#8221; oder &#8220;seinen letzten Worten an jenem Abend&#8221;, den Personen, die &#8220;nicht viele Worte Machen wollen&#8221;, geflügelte oder goldene<br />
Worte aussprechen, mit wenigen Worten etwas zusammenfassen oder<br />
etwas mit anderen Worten ausdrücken.</p>
<p>&#8220;Wörter&#8221; wird angewendet, wenn von Wortgattungen (&#8220;Fürwörter&#8221;) die<br />
Rede ist oder von Wort-Sammlungen (&#8220;Wörterbuch&#8221;)</p>
<p>Damit sind nun genug Worte gesagt, um Wörter künftig korrekt zu benutzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/worter-gebrauchen-oder-viele-worte-machen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was machen Sie, wenn Sie etwas realisieren?</title>
		<link>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/was-machen-sie-wenn-sie-etwas-realisieren/</link>
		<comments>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/was-machen-sie-wenn-sie-etwas-realisieren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 11:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Gellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auffälliges]]></category>
		<category><![CDATA[Anglizismen]]></category>
		<category><![CDATA[realisieren]]></category>
		<category><![CDATA[verstehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-e-g.de/?p=585</guid>
		<description><![CDATA[Eines der häufig falsch verwendeten Anglizismen, die Eingang in die deutsche Sprache gefunden haben, ist &#8220;realisieren&#8221;. Eigentlich war damit mal die Umwandlung von einem Plan zu seiner Ausführung. Man könnte es auch ersetzen durch &#8220;verwirklichen&#8221;. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat das Wörtchen die Bedeutung von &#8220;erkennen&#8221; erhalten und muss dann wohl eine Abwandlung des englischen &#8220;to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der häufig falsch verwendeten Anglizismen, die Eingang in die deutsche Sprache gefunden haben, ist &#8220;realisieren&#8221;. Eigentlich war damit mal die Umwandlung von einem Plan zu seiner Ausführung. Man könnte es auch ersetzen durch &#8220;verwirklichen&#8221;.</p>
<p>Im allgemeinen Sprachgebrauch hat das Wörtchen die Bedeutung von &#8220;erkennen&#8221; erhalten und muss dann wohl eine Abwandlung des englischen &#8220;to realize&#8221; sein. Es gibt in der heutigen Anwendung aber noch eine dritte Bedeutung im Sinne von &#8220;begreifen&#8221;.</p>
<p>Da je nach eigentlicher deutschen Bedeutung jeder etwas Anderes mit &#8220;realisieren&#8221; verbindet, empfehle ich, möglichst ganz auf dieses Modewort zu verzichten um zu vermeiden, missverstanden zu werden. Realisieren Sie das?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/was-machen-sie-wenn-sie-etwas-realisieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Palindrome</title>
		<link>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/palindrome/</link>
		<comments>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/palindrome/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 11:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Gellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lesekompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Palindrom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-e-g.de/?p=582</guid>
		<description><![CDATA[Ich wollte ja immer mal wieder ein paar spielerische Beiträge in meinem Blog liefern. Hier kommt der nächste. Palindrome sind Wörter und Sätze, die man vorwärts wie rückwärts lesen kann, unter den Eigennamen kommen einem da schnell ANNA und OTTO in den Sinn. Und von Goethe soll der folgende Satz sein, der heute ja wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte ja immer mal wieder ein paar spielerische Beiträge in meinem Blog liefern. Hier kommt der nächste.</p>
<p>Palindrome sind Wörter und Sätze, die man vorwärts wie rückwärts lesen kann, unter den Eigennamen kommen einem da schnell ANNA und OTTO in den Sinn. Und von Goethe soll der folgende Satz sein, der heute ja wohl politisch inkorrekt ist:<br />
Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie.</p>
<p>Die längsten Wörter unte den Palindromen sind gewiss:<br />
Reittier, Reliefpfeiler oder gar der Dienstmannsamtseid.</p>
<p>Mehr findet man auch im Internet, z.B. beim Blick von Hartmut Blessings <a href="http://www.prismenfernglas.de">prismenfernglas.de</a> im Bereich Sprachspiele.</p>
<p>Ich fand auch schöne Sätze in den &#8220;Sprachnachrichten&#8221; des Vereins Deutsche Sprache e.V., die von Walter Landry aus Bad Friedrichsthal eingesandt wurden, etwa folgende:</p>
<p>Erika feuert nur untreue Fakire</p>
<p>Neuer Dienst mag Amtsneid reuen</p>
<p>Regal mit Sirup pur ist im Lager</p>
<p>Vitaler Nebel mit Sinn ist im Leben relativ.</p>
<p>Auch im Englischen gibt es Palindrome. Das vermutlich bekannteste stammt aus &#8220;Alice in Wonderland&#8221; und lautet:<br />
Was it a cat I saw?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/palindrome/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was Hessen leicht fällt, Baden-Württembergern dagegen nicht</title>
		<link>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/was-hessen-leicht-fallt-baden-wurttembergern-dagegen-nicht/</link>
		<comments>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/was-hessen-leicht-fallt-baden-wurttembergern-dagegen-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 10:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Gellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auffälliges]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Namensfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Wortlänge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-e-g.de/?p=579</guid>
		<description><![CDATA[Sie kennen den Hessenpark, ein Sachsenschloss, Rheinwein, Rhönsprudel, Donauwellen oder den Spreewald. Dann dürften Sie auch mit Leipziger Allerlei, Aachener Printen, Schwarzwälder Schinken, den bayerischen Königsschlössern, dem Kölner Dom oder Sachsen-Anhalt etwas anfangen können. Zwölf Begriffe, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen stammen, aber zunächst nur eine geographische Bezeichnung beinhalten. Dann fällt auf, dass die ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie kennen den Hessenpark, ein Sachsenschloss, Rheinwein, Rhönsprudel, Donauwellen oder den Spreewald. Dann dürften Sie auch mit Leipziger Allerlei, Aachener Printen, Schwarzwälder Schinken, den bayerischen Königsschlössern, dem Kölner Dom oder Sachsen-Anhalt etwas anfangen können. Zwölf Begriffe, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen stammen, aber zunächst nur eine geographische Bezeichnung beinhalten. Dann fällt auf, dass die ersten sechs Begriffe aus einzelnen Worten mit maximal vier Silben bestehen, auch wenn es zusammengesetzte Worte sind. Die zweiten sechs Begriffe bestehen immer aus zwei Worten. Was zeigt sich an den Beispielen:</p>
<p>Bei geographischen Begriffen gibt es solche, die so kurz sind, dass man sie leicht mit anderen Worten zusammenziehen kann. Bei anderen geht das nicht, weil dadurch Zungenbrecher entstehen würden. Probieren Sie es mal mit den deutschen Bundesländern, ihnen einfach nur die Silbe -land anzuhängen. Wo geht das und wo nicht?<br />
Hessenland, Bayernland, Sachsenland geht, Saarland ist ohnehin schon ein feststehender Begriff, aber schon beim Thüringer Land und dem Brandenburger Land muss man zwei Wörter bilden, und bei den restlichen Flächenstaaten muss man das &#8220;Land&#8221; voranstellen, wenn man es den anderen Ländern gleichtun möchte, also Land Schleswig-Holstein, Land Mecklenburg-Vorpommern, Land Niedersachsen, Land Sachsen-Anhalt, Land Nordrhein-Westfalen, Land Rheinland-Pfalz und Land Baden-Württemberg. Das werden ganz schöne Wort-Ungetüme.</p>
<p>Wenn man bestimmte Flussufer bezeichnen möchte, kann man in Fließrichtung von rechts und links sprechen. Bei Flüssen mit kurzen Namen verbindet sich das gleich mit dem Begriff: wie bei rechtsrheinisch oder linkselbisch. Haben sie einen längeren Namen erfordert es eine Umschreibung wie bei &#8220;rechts der Pegnitz&#8221; oder &#8220;links der Donau&#8221;.</p>
<p>Benötigt man den geographischen Namen im Marketing, kommen einem manche Kombinationen leicht über die Lippen: So ist es dann auch leichter, Pfälzer Wein zu vermarkten als Wein der Region Saale-Unstrut, Ahrwein kann leichter sein als Rebensaft der Region Mosel-Saar-Ruwer. Was ich damit sagen möchte ist, die Namensfindung von Marktnamen mit regionaler Verankerung erfordert mehr Einsatz und Erfahrung, damit sie leicht über die Lippen gehen, sich gut lesen lassen und deshalb auch schnell gespeichert werden können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/was-hessen-leicht-fallt-baden-wurttembergern-dagegen-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sprach-Pannen (Ausgabe Dezember 2011)</title>
		<link>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/sprach-pannen-ausgabe-dezember-2011/</link>
		<comments>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/sprach-pannen-ausgabe-dezember-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 10:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Gellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lesekompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachgefühl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-e-g.de/?p=576</guid>
		<description><![CDATA[Ihr Sprachgefühl ist gefragt. Entdecken Sie die Sprachfehler in folgenden recht unzusammenhängenden Sätzen? Die wieder kehrende Frage: Hat er schon von klein auf das Zeug zum Überflieger? Das ist zwingend, damit man nichts in die Augen bekommt, sonst wird es seine Früchte zeigen. Fällt Niesel? Da kommt ein Puzzle zum Anderen. Sagte einer: &#8220;Ich schlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Sprachgefühl ist gefragt. Entdecken Sie die Sprachfehler in folgenden recht unzusammenhängenden Sätzen?</p>
<p><em>Die wieder kehrende Frage: Hat er schon von klein auf das Zeug zum Überflieger? Das ist zwingend, damit man nichts in die Augen bekommt, sonst wird es seine Früchte zeigen. Fällt Niesel? Da kommt ein Puzzle zum Anderen. Sagte einer: &#8220;Ich schlage Dich Krankenhaus!&#8221; Da fühlt man sich vom Auto mit geschleift? Wir sind den richtigen Weg eingeschlagen. Andere Bewohner scheinen traumatisiert. Das ist des Bösen zuviel und war der springende Grund.</em></p>
<p>So habe ich diese Panne-Sätze im zu Ende gehenden Monat gehört oder gelesen. Wie viele Fehler können Sie im vorigen Absatz finden? Kommen Sie auf zehn, so wäre das ordentlich, elf sind gut und zwölf gar perfekt! Und jetzt die Auflösung; gehen wir die Fehler mal einzeln durch:</p>
<p><em>1) Die wiederkehrende Frage: &#8211; </em>zusammen geschrieben ist&#8217;s richtig.<em><br />
</em></p>
<p><em>2) Hat er schon von Kleinauf das Zeug zum Überflieger? &#8211; </em>Kleinauf zusammen, ist außerdem ein Substantiv<em><br />
</em></p>
<p><em>3) Das ist zwingend erforderlich, damit man nichts in die Augen bekommt,- </em>die Ergänzung erforderlich ist erforderlich<em><br />
</em></p>
<p><em>4) sonst wird es seine Früchte tragen.- </em>Falsches Sprachbild: Früchte zeigen ist falsch.<em><br />
</em></p>
<p><em>5) Fällt Nieselregen? &#8211; </em>Jeder weiß zwar, was Niesel ist, ohne Regen gibt es das Wort aber nicht<em><br />
</em></p>
<p><em>6) Da kommt ein Mosaikstein / Steinchen zum Anderen.- </em>Was zum Anderen kommt ist auch ein festes Sprachbild, Puzzle gehört da nicht hinein, es sei denn, man sagt: &#8220;Da fügt sich ein weiteres Puzzlestück ein.&#8221;<em><br />
</em></p>
<p><em>7) Sagte einer: &#8220;Ich schlage Dich krankenhausreif!&#8221; &#8211; </em>Reife zeigt sich auch im vollständigen Wort<em><br />
</em></p>
<p><em>8 ) Da fühlt man sich vom Auto mitgeschleift? &#8211; </em>Der Erzähler kann vom Auto mit genommen werden oder mitgenommen sein, schleifen geht nur in der Version hier<em><br />
</em></p>
<p><em>9) Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen. &#8211; </em>Da wurde sein und haben verwechselt. Nur so ist&#8217;s korrekt<em><br />
</em></p>
<p><em>10) Andere Bewohner scheinen traumatisiert zu sein. &#8211; </em>Hier bedarf es einer Ergänzung mit sein, traumatisiert alleine geht nicht<em><br />
</em></p>
<p><em>11) Das ist des Schlechten zu viel- </em>Auch wenn klar ist, was gedacht war: nur des Guten oder Schlechten man zu viel bekommen<em><br />
</em></p>
<p><em>12) und war der springende Punkt.</em> &#8211; Punkt und Grund sind schon unterschiedliche Wörter. Der Grund springt nur, wenn die Erde bebt</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-e-g.de/2011/12/30/sprach-pannen-ausgabe-dezember-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pannen (Ausgabe November 2011)</title>
		<link>http://www.d-e-g.de/2011/11/30/pannen-ausgabe-november-2011/</link>
		<comments>http://www.d-e-g.de/2011/11/30/pannen-ausgabe-november-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Gellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachgebrauch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-e-g.de/?p=565</guid>
		<description><![CDATA[Anfang des Monats las ich im Schwäbischen Tagblatt (2.11.2011): &#8220;Der Trickbetrüger klingelte am Haus einer bereits älteren Frau.&#8221; &#8211; Früher nannte man sie gewiss betagt. Oder musste der Betrüger so lange warten, bis sie die Türe öffnete? &#8211; Der Reiz verliert den solchen, wenn man ihn mit &#8220;t&#8221; schreibt, so etwa im Satz: &#8220;Reitzen Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang des Monats las ich im Schwäbischen Tagblatt (2.11.2011): &#8220;Der Trickbetrüger klingelte am Haus einer bereits älteren Frau.&#8221; &#8211; Früher nannte man sie gewiss betagt. Oder musste der Betrüger so lange warten, bis sie die Türe öffnete? &#8211; Der Reiz verliert den solchen, wenn man ihn mit &#8220;t&#8221; schreibt, so etwa im Satz: &#8220;Reitzen Sie Ihre Rechte aus.&#8221;</p>
<p>Merkwürdige Sprachbilder habe ich auch wieder oft genug gehört.- Hier nur die besten davon. Stellen Sie sich folgendes einfach bildlich vor und Sie werden merken. Das geht so alles nicht. Also los:<br />
&#8220;Wir können die Suppe ausbaden.&#8221; &#8211; &#8220;Müssen wir uns diesen Schuh überstülpen?&#8221; &#8211; &#8220;Bei der Frage müssen wir den Kopf aufmachen.&#8221; &#8211; &#8220;Da hat jemand den Teppich unterm Boden weggezogen.&#8221; &#8211; &#8220;Können Sie das Gras flüstern hören?&#8221;</p>
<p>In Süddeutschland bezeichnet man den Arbeitstag zwischen Feiertag und Wochenende als Brückentag. Viele Arbeitnehmer erhalten mit einem Tag Urlaub ein schönes langes Wochenende. Jetzt hörte ich den Begriff des Vorfeiertags. Dieses Wort steht so im Tarifwerk für Tageszeitungsredakteure. Da die meisten Journalisten am Tag vor einem Feiertag nicht arbeiten müssen, weil es an Feiertagen üblicherweise keine Tageszeitungen gibt, müssen auch nicht so viele Schreiber an den Vorfeiertagen anwesend sein. Dafür ist es bei Tageszeitungsjournalisten üblich, dass sie nicht nur an Feiertagen das Blatt für den Tag danach zusammenstellen müssen, sondern auch an fast allen Sonntagen. Also ist der &#8220;Vorfeiertag&#8221; an sich keine Wortpanne und nur etwas ungewöhnlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-e-g.de/2011/11/30/pannen-ausgabe-november-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unnützes Wissen kann dennoch hilfreich sein</title>
		<link>http://www.d-e-g.de/2011/11/30/unnutzes-wissen-kann-dennoch-hilfreich-sein/</link>
		<comments>http://www.d-e-g.de/2011/11/30/unnutzes-wissen-kann-dennoch-hilfreich-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Gellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lesekompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulung]]></category>
		<category><![CDATA[wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-e-g.de/?p=562</guid>
		<description><![CDATA[Wer sich mit Fragen aus Quizsendun­gen oder Rekorden aus aller Welt be­fasst, vertrödelt nur auf den ersten Blick Zeit damit. Claudia Punstein, Anglistin und Medienmanagerin aus Frankfurt/ Main, hat das bei ihren Untersuchungen heraus­gefunden. Mehr noch: Unnützes Wissen und die Beschäftigung damit hilft sogar beim Lernen und ist beim Ar­beiten hilfreich. Es lockert, motiviert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich mit Fragen aus Quizsendun­gen oder Rekorden aus aller Welt be­fasst, vertrödelt nur auf den ersten Blick Zeit damit. Claudia Punstein, Anglistin und Medienmanagerin aus Frankfurt/ Main, hat das bei ihren Untersuchungen heraus­gefunden.</p>
<p>Mehr noch: Unnützes Wissen und die Beschäftigung damit hilft sogar beim Lernen und ist beim Ar­beiten hilfreich. Es lockert, motiviert und bereitet effektives Lernen der wichtigen Inhalte vor. Auch im Berufs­leben, etwa bei der Mitarbeiterschulung kann so Nützliches und Spielerisches helfen, damit man sich bestimmte In­halte besser merken kann. Wichtig ist bei allen neben der Strecke der nutzbringenden Arbeit nur, dass die Quellen des „unnüt­zen Wissens“ seriös sind. Und man muss mit seinen Informationen auch haushalten, denn, wenn man sich mit zu viel Müll vollstopft, bleibt zu wenig Zeit und Raum für das, wofür man Geld verdient.</p>
<p>Mehr dazu in der Zeitschrift Wirtschaft + Weiterbildung 10/2011 <em>(<cite><a href="http://www.wuw-magazin.de">www.wuw-magazin.de/ </a>und bei der Plattform <a href="http://www.canudo.de">www.canudo</a></cite><a href="http://www.canudo.de">.de</a>).</em></p>
<p>Beispiele für unnützes Wissen finden Sie bei Neon <a href="http://www.neon.de/allgemein/unnuetzeswissen ">http://www.neon.de/allgemein/unnuetzeswissen </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-e-g.de/2011/11/30/unnutzes-wissen-kann-dennoch-hilfreich-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

